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Gesunder Schlaf im Alter: Wie gut eignen sich Spezialmatratzen?

Gerade im gehobeneren Alter häufen sich bei vielen Menschen Gelenk- und Rückenschmerzen. Hin und wieder können diese durch einen mangelhaften Schlafkomfort begünstigt werden. Dieser Artikel zeigt, welche Rolle die Matratze dabei spielt.

Kann eine Spezialmatratze Rückenschmerzen lindern?

Zweifellos kann eine gute Matratze dafür sorgen, dass man mit einem weniger oder gar nicht verspannten Rücken und/oder Nacken aufwacht. Wie stark dieser Effekt ist, hängt aber auch stark von den Schlafgewohnheiten ab. Manche Matratzen sind beispielsweise eher für den Typ „Seitenschläfer“, andere für den Typ „Bauchschläfer“ geeignet. Wer seinen Schlafkomfort durch eine besser geeignete Matratze erhöhen will, muss sich zunächst im Klaren darüber sein, wie genau er die meiste Zeit der Nacht verbringt. Kennt man seine Gewohnheiten und weiß, wo der Schuh drückt, tragen hochwertige Spezialmatratzen zu einem erholsamen Schlaf bei.

Für ältere Menschen empfehlen sich vor allem Spezialmatratzen mit unterschiedlichen Liegezonen. Diese Liegezonen sind verschieden stark gefedert, sodass eine optimale Polsterung des Nacken-, Rücken- und Beckenbereiches gewährleistet ist – eben jene drei Körperzonen, die gerade älteren Menschen oft zunehmend Probleme bereiten. Zusätzlich können ältere Menschen auf diverse Komfort-Extras bei speziellen Matratzen für Senioren achten, die manchmal auch als „Pflegematratzen“ ausgewiesen sind. Diesen Namen tragen sie, weil sie so optimiert wurden, dass sie leichter zu pflegen sind – etwa durch eine praktische Aufteilung der Matratze in verschiedene faltbare Segmente, die ein leichteres Ab- und Beziehen möglich macht.

Was für eine Matratze brauchen Menschen im Alter?

Ältere Menschen sollten bei einer Matratze vor allem auf eine ausreichende Höhe und eine gute Polsterung achten. Es kann nicht schaden, auf eine etwas höhere Matratze zurückzugreifen, als man gewohnt ist. Das erleichtert den Einstieg in das Bett. Vielen älteren Menschen fällt es schwer, sich vorsichtig auf ein tiefes Bett herabsinken zu lassen. Höhere Betten und höhere Matratzen sind hier besser geeignet, da man mit einem etwa hüfthohen Einstieg sehr viel leichter ins Bett kommt. Für die richtige Polsterung ist ein Blick auf den sogenannten Härtegrad der Matratze wichtig.

Hier entscheidet sich, abhängig vom individuellen Körpergewicht, wie stark die Matratze gepolstert sein muss, um Muskeln und Gelenke während des Schlafs bestmöglich zu entlasten. Verspannungen entstehen vor allem dann, wenn einzelne Bereiche des Körpers zu stark, andere hingegen zu wenig gepolstert werden. Dann „verzieht“ sich die Muskulatur im wahrsten Sinne des Wortes und es entstehen unangenehme Verkrampfungen und Verspannungen. Also: Vor dem Matratzenkauf unbedingt das eigene Schlafverhalten so gut wie möglich beobachten und einmal auf die Waage stellen.

Allein mit diesen beiden Informationen ist man für einen gelungenen Matratzenkauf überaus gut gewappnet. Und nicht vergessen: Eine Matratze behält man üblicherweise viele Jahre. Sowohl in finanzieller als auch in gesundheitlicher Hinsicht ist es hier also nicht ratsam, Abstriche zu machen.

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